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Ein übergeordneter Sicherheitsaspekt H18, wie weiter?
17. November 2005
Die Verbindungsstrasse von Basel nach Delémont, die H18, soll ins Grundnetz der Bundesstrassen aufgenommen werden. Für dieses Ziel setzt sich das interkantonale Komitee «Pro Bundesstrasse BaselJura» ein. Wo stehen wir heute, was ist der Stand der Dinge?
Auf Frühling 2006 wird der Entscheid des Bundesrates zu diesem Thema erwartet. Der Sachplan Verkehr soll dann vom Bundesrat verabschiedet werden. Die Vernehmlassung dazu wurde auf Bundesebene bereits abgeschlossen. Und im Jahr 2007 wird der Entscheid des Parlaments (National- und Ständerat) zum Nationalstrassennetzplan erwartet.
Worüber hat der Bundesrat zu entscheiden? Der Bundesrat entscheidet über das gesamte schweizerische Bundesstrassennetz. Darin enthalten ist die verkehrspolitische Verbindung von Basel nach Delémont. Hier klafft eine Lücke. Die Bevölkerung im Laufental ist mit der damit verbundenen Stauproblematik täglich konfrontiert. Und die Belastungen werden steigen: mit der Eröffnung der Transjuranne im Jahre 2012.
Bei dieser Lücke geht es nicht darum, die Interessen einer Talschaft zu befriedigen, sondern um einen übergeordneten Sicherheitsaspekt: Die Absicht des Bundesrates besteht darin, auf dem ganzen schweizerischen Strassennetz Ausweichmöglichkeiten zu schaffen, um bei Störfällen (Unfälle oder Reparaturarbeiten) Ausweichrouten zu haben und die Strassennetz-Sicherheit zu erhöhen. Deshalb soll die H18 neu ins Grundnetz der Bundesstrassen aufgenommen werden. Zur A2/A1 bestünde somit eine Alternativroute.
Zudem bestehen weitere, wirtschaftliche Vorteile zur Aufnahme der H18 ins Grundnetz des Bundes:
- mit der H18 entsteht eine verbesserte Anbindung der Westschweiz an Basel,
- Delémont und Biel würden mit dem Wirtschaftsstandort Basel vernetzt,
- aus dieser Verbesserung der Infrastruktur wird zudem eine positive Wirtschaftsentwicklung in den nördlichen Kantonen der Romandie ermöglicht und erwartet,
- zudem wird die Sicherheit der Strecke, die heute u.a. durch stark belastete Ortskerne führt, erhöht.
Es ist ein Grundsatz, dass die Wirtschaftsentwicklung von Randregionen langfristig einzig mit dem Ausbau der Infrastruktur verbessert werden kann. So, dass die Rahmenbedingungen stimmen und sich ein Engagement für private Investoren lohnt. Die Aufnahme der H18 ins Grundnetz der Bundesstrassen ist eine Forderung, für die ich mich seit Jahren einsetze. Wir brauchen eine gut ausgebaute Infrastruktur. Dafür stehe ich ein. Wenn damit die Sicherheit auf dem schweizerischen Strassennetz erhöht werden kann, umso besser. |
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